Wir leben in einer Zeit großer globaler Veränderung, die durchaus in unserem eigenen Verschwinden als Spezies gipfeln kann, wobei wir unzählige andere Lebensformen mit in den Untergang reißen. Obwohl wir alle davon wissen und uns dieses Wissen eigentlich permanent in Panik und Verzweiflung stürzen müsste, fühlen wir vielfach – nichts.

 

Achtsamkeitsschulung kann uns helfen, uns wieder unserer Gefühle bewusst zu werden, unsere Betroffenheit, Ängste und Trauer, aber auch unsere Lebensfreude, Stärke und unseren Willen zu handeln wahrzunehmen und in unser Leben zu integrieren.

 

Achtsamkeitsschulung, wie wir sie verstehen, beginnt, wie andere Achtsamkeitsschulungen auch, mit einfachen Übungen, die sich zunächst auf unsere Wahrnehmung, unser Ankommen im Hier und Jetzt, auf eine bewusstere und somit intensivere und glücklichere Lebensführung ausrichten.

 

Hier enden vielfach Achtsamkeitsschulungen, die nur auf das persönliche Wohlbefinden ausgerichtet sind. Wir gehen jedoch einen Schritt weiter.

 

Achtsamkeitsschulung hat sich vor 2.500 Jahren aus buddhistischen Wurzeln entwickelt und ist auch heute noch Teil der klösterlichen Schulungen in buddhistischen Ländern Asiens. Buddhismus ist darauf ausgerichtet, zum Wohl aller Lebewesen zu wirken und die Leiden, sowohl die eigenen, als auch die der Anderen, zu verringern.

Doch nur wenn wir uns der Leiden der Welt bewusst sind können wir auch unsere Betroffenheit, unser Mitgefühl, unsere Motivation und unsere Tatkraft spüren und in unser Leben integrieren.

Zum Wohle Aller - auch von uns selbst.